Eventfotos bearbeiten: Praktisches Online-Tool zum Unkenntlichmachen

Unkenntlich machen; Tooltipp der Kölner Eventagentur BOSANOVA; Collage © 2016, BOSANOVA Communication & Event GmbH, Köln

Auf unseren Streifzügen durchs Netz und in unserer täglichen Arbeit begegnen uns immer wieder praktische Tools und Apps rund um Events & Live-Kommunikation, die wir euch gerne als Tipp fürs Projektmanagement mitgeben. Heute: Eventfotos bearbeiten leicht gemacht! Mit diesem Tool gelingt das Verpixeln von Fotos wirklich super einfach.

Unkenntlich machen – dieses Tool erleichtert die Eventfotografie

Wer im Eventbereich regelmäßig mit Fotoaufnahmen zu tun hat, kennt das Problem: Bei der Event- und Partyfotografie gilt es fotorechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen.

Kurz: Sind die Haus- und Eigentumsrechte geklärt bzw. liegen beim Veranstalter, ist eine wichtige Hürde bereits ausgeräumt. Was aber mit den Persönlichkeitsrechten des Einzelnen, für die jeweils eine Einwilligung eingeholt werden muss?

Hier informiert ‚Recht am Bild‘ hervorragend über mögliche Probleme bzw. auch über den Irrglauben zu Gruppenfotos. So ist auch die konkludente Einwilligung nicht immer ausreichend.
Eine mögliche Lösung: Bilder so bearbeiten, dass einzelne Personen nicht mehr erkennbar sind.

Unkenntlich machen – so einfach geht’s

  1. Auf unkenntlich-machen.de ein Bild hochladen
  2. Bereich markieren, der bearbeitet werden soll
  3. Effekt auswählen (Schwärzen, Verpixeln oder Unschärfe als Optionen)
  4. Das so bearbeitete Bild herunterladen

Das lässt sich sowohl für Gesichter als auch für Autokennzeichen, Schriftzüge/Namen oder sonstige Darstellungen nutzen, die es unkenntlich zu machen gilt. Und das beste daran:

Hierfür muss keine App benutzt werden, sondern das lässt sich einfach über ein Browsertool erledigen: ‚Unkenntlich machen‘ im Browser aufrufen – ohne zusätzliche Verwendung eines professionellen Grafikprogramms.
Schont den Einsatz der Grafik- oder Designabteilung und spart Nerven – wenn man unsicher ist, ob eine konkrete Einwilligung bestimmter Personen vorliegt. (Die rechtliche Zulässigkeit von Aufnahmen, Kontexten ua. ist damit natürlich noch nicht geklärt oder gar ausgeräumt, s. Hinweis*)

Praktisch, oder?

Welche Tools könnt ihr besonders empfehlen? Gibt es Fälle, in denen ihr grundsätzlich von der Verwendung abratet?

*Hinweis:
Die Nutzung solcher Tools ist selbstverständlich ‚auf eigene Gefahr‘. Tipps von darauf spezialisierten Rechtsanwälten oder in Magazinen oder Blogs wie ‚Recht am Bild‘ sollte man sich im Zweifel vor Verwendung einholen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.