Netzfundstücke 03-2019: Smartphones, Stimmen, Studien

Netzfundstücke zu Event und Live-KommunikationLinksammlung: Nicht reinhören, sondern reinlesen empfiehlt BOSANOVA Communication & Event GmbH, Köln © 2016-2018

Unsere Netzfundstücke im März: Rückblick, Einblick & Ausblick – von Smartphones, Stimmen, Studien – spannende News zu Marketing & Event. Mehr davon? Dann hier entlang …

Netzfundstücke 03-2019: Smartphones, Stimmen, Studien

Rückblick: Zum Weltfrauentag am 08. März 2019
Infografik – Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen

Keine Überraschung, aber ein Aufruf nicht innezuhalten beim Einsatz für Chancengleichheit und Einkommensgerechtigkeit. PwC hat seinen jährlichen „Women in Work Index“ veröffentlicht. Im Rahmen der Studie mit Fokus auf 2017 wird ein Ranking aufgestellt, das sich nach Kriterien wie Equal Pay, Arbeitsplatzsicherheit und Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen richtet.

Kaum verwunderlich schneiden die skandinavischen Länder besonders gut ab und landen auf den vorderen 10 Plätzen. Unter den TOP TEN dabei aber auch Slowenien und Belgien sowie Luxemburg und Polen, die sich beide seit 2000 am stärksten verbessern konnten.

Die größte Verschlechterung laut Studie haben Portugal, die USA und Österreich zu verzeichnen.

Nicht sonderlich rühmlich: Deutschland landet nach einem letztjährigen 17. Rang nun wie zuvor auf Platz 18.

Schon in der Vorjahresstudie aus 2018 wurde Deutschland das fünfhöchste Gender Pay Gap (geschlechtsspezifische Lohngefälle) attestiert und nur eine leicht überdurchschnittliche Position im Ranking aller OECD Ländern.

Fazit: Es bleibt noch viel zu tun!

 

Infografik: Länder mit den besten Arbeitsbedingungen für Frauen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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Einblick: Was die Smartphone-Marke über den User sagt …

„Zeige mir Dein Smartphone und ich sage Dir wer Du bist…“. Kann es wirklich (noch) so einfach sein? Nicht ganz!
Häufig verbinden wir mit gewissen Marken und Gerätetypen auch einen ganz speziellen Nutzertyp. Diese Einschätzung war im Targeting der Werbetreibenden durchaus ein Ansatz, aber ist das heute noch haltbar? Lässt sich daraus auf Zielgruppen schließen?

Rund 65 Millionen Smartphone-Nutzer gibt es in Deutschland nach Schätzungen einer Studie. Tendenz weiter steigend. Mehr als ein Drittel der User nutzt ein Samsung Gerät (34,9%). Apple Geräte folgen auf Platz 2 aber nur knapp jeder 5. greift bei seiner Wahl auf den US-amerikanischen Hersteller zurück (18,6%), mit Abstand gefolgt von NOKIA (10%). SONY und der chinesische Anbieter Huawei kommen jeweils auf gute 5 %. Beim Betriebssystem liegt Android (von Google) klar an der Spitze mit 76% Marktanteil. Apples IOS bleibt etwas unter einem Viertel (23,3%).

Rückschlüsse auf Zielgruppe möglich?

Die hohen Anschaffungskosten für Apple’s IPhone ließen viele Marketer auf einen Nutzer in den höheren Einkommensklassen schließen. Doch das alleine reicht fürs Targeting heute nicht aus.

Eine Kombination aus mehreren Faktoren  beeinflusst die Gerätewahl. Lösungen sehen Experten im Hyperlokalen Targeting, bei dem auch weitere Informationen wie Standort und Uhrzeit hinzugezogen werden.

Mehr lesen? Bei adzine. Zum Netzfundstück geht’s hier entlang.

 

Ausblick: Voice als Interface mehr als ein Hype?

Siri, Alexa oder Google – Sprach-Assistenten haben Einzug gehalten in unser Leben und damit auch in die Digital-Strategien von Vertrieb und Marketing. Denn die stimmlichen Benutzerschnittstellen bieten auch Unternehmen ein riesiges Potential.

Wussten Sie’s? Über 11 Mio. Deutsche nutzen aktuell bereits einen sogenannten Smart Speaker bzw. sprachgesteuerten, internetbasierten intelligenten persönlichen Assistenten.

Der Markt ist zuletzt regelrecht explodiert. Sowohl Amazon als auch Google bekommen Konkurrenz, denn der Absatzmarkt ist hochattraktiv. Weshalb lt. Beitrag auf Marconomy.de auch 84 Prozent der Unternehmen damit rechnen, in Zukunft Voice Technologien mit Kunden einzusetzen.

Kommunikation im Wandel: Erst Web, dann Social Media – jetzt Voice?

Der Trend zu mehr Sprache ist ungebrochen. In den Internetanfängen war es ein riesiger Fortschritt erstmals global Informationen (zunächst zwischen Universitäten u. Wissenschaftlern) zu teilen. So gelang es Unternehmen nach und nach, sich im World Wide Web zu präsentieren und darüber auch Kunden oder Interessenten zu gewinnen. Mit Social Media gewann der Kunde selbst die Möglichkeit in den direkten Austausch mit Unternehmen zu gehen – ohne Mittler und in Echtzeit. Kommunikation – direkt, digital und einfach. Doch durch den Einzug von Sprachassistenten ist sogar die Altersschere unwichtiger geworden. Haben die jüngeren Generationen bisher als Anwender die Nase vorn bei Social Media und neuen Technologien, macht Spracherkennung es nun generationsübergreifend einfacher Käufe zu tätigen oder Informationen abzurufen.

Mehr über Vor- und Nachteile, Chancen, Nutzen und Risiken – lesen Sie hier.

Und jetzt Sie!

Was ist Ihnen im März im Netz besonders aufgefallen? Welches Netzfundstück traf Ihren „Nerv“ besonders?

Sagen Sie’s uns. Ob hier im Blog, auf Facebook oder einfach via Instagram.

Ihre Sabrina Stremmel und das Team von BOSANOVA

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